ESK Artikel

So sagt das Lied, aber mein Sommer war weder besonders einfach noch langweilig.

Im August war ich eine Woche hier eine weg und wieder hier und wieder weg. Als ich die Gewohnheit hatte, an dem Ort, wo ich war, zu leben, war die Zeit dort vorbei.

Wegen all diesen Bewegungen hatte ich ein bisschen Stress, aber trotzdem hatte ich sehr schöne Erfahrungen.

Der Monat hat für mich mit einem Umzug angefangen. Endlich war die liebe Dina in Niedernstöcken und ich wollte ihr helfen. Ich war sehr froh, dass sie nah ist, um mehr Zeit mit ihr zu verbringen. Eine sehr tolle junge Frau, die ich auf dem Friedenshof kennengelernt habe und eine gute Freundin für viele Jahre, hoffe ich.

Danach konnte ich anfangen, einen Schrank/Regal  zu bauen. Wie ich schon geschrieben habe, arbeite ich sehr gerne in der Werkstatt mit Holz und ich wollte etwas machen, um mehr zu lernen.  Es war ein manchmal spannender Prozess einen Konsens zu finden, über wie genau der Schrank sein sollte, sodass ich mich darauf gefreut habe, dass ich ihn endlich bauen konnte.

Auch noch etwas habe ich neu gelernt: Marmelade herzustellen. Ich interessiere mich für einen nachhaltigen Lebensstil und deswegen dafür wie man Obst und Gemüse verarbeitet. Ich hatte schon etwas Erfahrung, aber nicht mit Marmelade. Ich finde es einfach, gesund (trotz des Zuckers hat sie weniger als eine gekaufte) und lecker.

Und zwischen den verschiedenen Reisen habe ich mich immer wieder weiter um die Tomaten gekümmert. Ich finde es einfach fantastisch.

Bei meinen Reisen hatte ich die Möglichkeit, tiefere Gespräche zu haben und Verbindungen zu bauen. Das war sehr ereignisreich. Und dann kam leider der entsprechende Abschied. Das war nicht so einfach. Es ist noch schwierig für mich, Lebewohl zu sagen, da ich keine Ahnung habe, wann es das nächste Mal sein wird, wann ich sie sehe oder ob das überhaupt passieren wird.

Und es erinnert mich an alle zukünftigen  Abschiede, die ich bald haben werde, weil mein Freiwilligendienst hier fast vorbei ist… Ich werde den Friedenshof vermissen.

Danke, danke, danke.

Noemi