Einen schönen bildlichen Eindruck vom Leben in den Arche-Gemeinschaften gibt es hier:
Die französische Arche hat eine Diashow mit Ton gemacht und Untertitel in verschiedenen Sprachen dazu geschrieben. Hier könnt ihr die Version mit den deutschen Untertiteln anschauen.
(Es dauert einen Moment, bis dass die Diashow-Datei abgespielt wird, weil dein Computer die Diashow-Datei erst laden muss, sie ist recht groß).
Länge der Diashow: 31 Minuten.
Falls dein Browser die Diashow nicht abspielen will, probiere es einmal auf der Website der französischen Arche: http://www.arche-nonviolence.eu/viddia1-DE.php

 

 

Die Gründungsidee und ihre Ausstrahlung

1963 wurde in Südfrankreich die erste große Archegemeinschaft mit dem Namen „La Borie Noble“ gegründet. Zeitweise lebten dort 80 Menschen in weitgehender Selbstversorgung. Auf 50 ha wurde Getreide mit Hilfe von Pferden angebaut und Milchwirtschaft betrieben, das Brot in der eigenen Bäckerei gebacken, der Käse in der Käserei hergestellt und ein Teil der Kleidung selbst gewebt. Jeder Tag begann mit einem gemeinsamen mit Gebet und endete mit dem Gebet um das Feuer. Dazwischen gab es Zeiten für Meditation und kurzes Innehalten (Rappell). Die Spiritualität war christlich geprägt, auch wenn die Arche für Angehörige aller Religionen offen war. Von Zeit zu Zeit verließen die Gemeinschaftsmitglieder ihren Platz, um gewaltfreie Aktionen gegen den Algerienkrieg oder Atomwaffentests  zu organisieren.

Jedes Jahr am Johannisfest versammeln sich die GefährtInnen der Arche auf dem Friedenshof, um ihre persönliche Ausrichtung und ihre Freundschaft mit folgender Wegzusage zu bekräftigen:

„Gemeinsam sagen wir zu,
auf dem Weg der Gütekraft zu gehen,
die die Kraft des Lebens und der Wahrheit ist.
Sie wurzelt in der Arbeit an sich selbst
und in der spirituellen Suche.
Sie äußert sich im Dienen und Teilen,
in der Wahl eines einfachen Lebens,
in der Achtung alles Lebenden
und im Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden
mit den Mitteln der Gewaltfreiheit.“