Frühjahr 2019: Wir verwandeln unseren Garten in ein Blütenmeer und säen dafür ca. 200m² Blühflächen ein.
Wir möchten die lokale Insektenwelt unterstützen, aber auch für unsere Bienen eine Trachtverbesserung bewirken. Und es sieht bestimmt toll aus.
Anfang des Jahres sind wir auf die Initiative „BienenBlütenReich“ des Netzwerks Blühende Landschaften aufmerksam geworden. Dort konnten wir uns als Projektpartner bewerben und säen nun Flächen ein, für die (im Rahmen des NBL) sogenannte Blühpatenschaften übernommen werden können. Das Saatgut wird vom NBL finanziert und wir bekamen Hilfe bei der Auswahl der Blühmischungen.

                         
Als Flächen haben wir uns die kleinteiligen Flächen der Hofmitte vorgenommen, den stark vermoosten Vorgarten, eine sonnige Fläche neben dem Wäschepavillon und einen Streifen bei den Gewächshäusern. Insgesamt konnten wir so mehr als 200m² herzaubern.
Die Bodenvorbereitungen gingen leider nicht durch Zauberei, sondern durch viel viel Handarbeit.
Das dreimonatige Mulchen mit Folie hatte leider nicht den erhofften Effekt der Bodenlockerung. Am besten ist das Gras unter den Flächen mit Pappe+Häcksel-Mulch verrottet.
In einer ausdauernden Gemeinschaftsaktion konnten wir die Flächen dann vorbereiten: Grassoden und Moos mit der Radhacke abschneiden. Dann alles von Hand raus sammeln und Erde abklopfen. Die gesammelten Grassoden ergaben einen großen Komposthaufen mit  locker 7m³. Im nächsten Schritt verteilten wir viel gekauften Sand, um die Flächen abzumagern. Außerdem konnten wir einen großen Haufen sandigen Baustellenaushub unterbringen. Wir hatten viel Spaß beim Kalken der Flächen mit dem Gardena Düngestreuer.
Vor der Aussaat wird die Fläche noch 1-2mal gehackt, damit Unkrautsamen auflaufen.

 

 

Fiep – Fiep – Fiep... Eulenfamilie

Ende April 2019 ist eine Waldohr - Eulenfamilie bei uns in der Douglasie vor dem Haus eingezogen. Die 5 jungen Ästlinge hüpfen und klettern und mittlerweile fliegen sie sogar von Dach zu Baum. In der Dämmerung ab 21.19 Uhr können wir sie für einige Minuten beobachten bis es zu dunkel wird. Zwischendurch wird das Fiepen durch ein Hahaha unterbrochen. Sind das die Eltern oder eine andere Eulenart?
Wir freuen uns alle sehr, dass sich die Eulen bei uns so wohl fühlen.

Nach längeren Aufenthalten auf dem Friedenshof ist in mir der Wunsch entstanden, mich in der Nähe des Friedenshofes niederzulassen. In lockerer Anbindung möchte ich hier und da am Gemeinschaftsleben teilhaben und dabei auch den Friedenshof unterstützen. Ich weiß, dass andere ähnliche Ideen in sich bewegen und möchte mit ihnen gemeinsam weiterspinnen. Ich stelle mir ein Haus mit Garten in Niedernstöcken vor, in dem wir als WG oder in kleinen Wohnungen leben. Wir könnten es mieten oder ggf. kaufen.

April 2018: Unsere ersten Bienenvölker ziehen auf den Friedenshof. 

Die Bäume rund ums Haus haben schon darauf gewartet und stehen in voller Blüte:

 

Und bereits 6 Wochen später können wir den ersten eigenen Honig ernten.

 

Es ist faszinierend, diese Tiere zu beobachten - und wir können aus ihrem unglaublich weisheitsvollen Zusammenspiel vielleicht noch einiges zum Leben in Gemeinschaft lernen.... ;-)

 

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