Sie sind wieder da. Letztes Jahr gab es kaum Pilze, dieses Jahr umso mehr.

Wir finden auf dem Weg zum Melken genügend Pilze für ein leckeres Abendessen.

Einmal haben wir eine große Ladung für den Eigenbedarf getrocknet, wie ihr auf dem Bild sehen könnt.  Wir ernten nur einen kleinen Teil der vorhandenen Pilze.

Auffällig ist, dass die Pilze eigentlich nur auf den Wegen wachsen. Pilze mögen keine überdüngten Böden. Macht 1 Meter Abstand hier schon einen Unterschied?

Bedroht Gülledüngung unsere heimischen Pilze?

 

Der Sommer ist voll da und die Blühflächen stehen in voller Pracht. Unsere Hofmitte hat sich wirklich in ein Blütenmeer verwandelt. Es kommen Woche für Woche neue Blütenarten und es ist spannend diese viele uns unbekannten Blumen im Detail zu betrachten. Aber auch von weiten gibt es spannende Veränderungen: nach der anfänglichen Grünphase erscheint der Grundton nun Pink, mal eher Gelb oder für einen kurzen Moment gar bläulich.

                          

Bis auf dem sonnigen Beet beim Wäschepavillon haben sich die Blühflächen gut entwickelt. Warum dort zT. gar nichts wachsen wollte (auch nach dem Nachsäen nicht) ist uns noch ein Rätsel, evtl starker Kalkmangel. Ein hirseähnliches Gras fühlt sich dort leider umso wohler.

Insgesamt haben wir an allen Standorten gezielt gejätet, was noch einmal einige Stunden Arbeit war. Melde, Eichen, Franzosenkraut und dieses hirseähnliche Gras musste wegen zu starker Konkurrenz weg.

Es gibt viele einige Insekten in den Blühflächen. Vor allem Hummeln und Schwebfliegen verschiedener Art, ein paar Bienen und selten Schmetterlinge. Die Bienen bevorzugen offensichtlich die Borretsch-Beete in unserem Garten, ein Wolke Schwebfliegen findet sich täglich um die Blüten des 2m hohen Liebstöckels.

Frühjahr 2019: Wir verwandeln unseren Garten in ein Blütenmeer und säen dafür ca. 200m² Blühflächen ein.
Wir möchten die lokale Insektenwelt unterstützen, aber auch für unsere Bienen eine Trachtverbesserung bewirken. Und es sieht bestimmt toll aus.
Anfang des Jahres sind wir auf die Initiative „BienenBlütenReich“ des Netzwerks Blühende Landschaften aufmerksam geworden. Dort konnten wir uns als Projektpartner bewerben und säen nun Flächen ein, für die (im Rahmen des NBL) sogenannte Blühpatenschaften übernommen werden können. Das Saatgut wird vom NBL finanziert und wir bekamen Hilfe bei der Auswahl der Blühmischungen.

                         
Als Flächen haben wir uns die kleinteiligen Flächen der Hofmitte vorgenommen, den stark vermoosten Vorgarten, eine sonnige Fläche neben dem Wäschepavillon und einen Streifen bei den Gewächshäusern. Insgesamt konnten wir so mehr als 200m² herzaubern.
Die Bodenvorbereitungen gingen leider nicht durch Zauberei, sondern durch viel viel Handarbeit.
Das dreimonatige Mulchen mit Folie hatte leider nicht den erhofften Effekt der Bodenlockerung. Am besten ist das Gras unter den Flächen mit Pappe+Häcksel-Mulch verrottet.
In einer ausdauernden Gemeinschaftsaktion konnten wir die Flächen dann vorbereiten: Grassoden und Moos mit der Radhacke abschneiden. Dann alles von Hand raus sammeln und Erde abklopfen. Die gesammelten Grassoden ergaben einen großen Komposthaufen mit  locker 7m³. Im nächsten Schritt verteilten wir viel gekauften Sand, um die Flächen abzumagern. Außerdem konnten wir einen großen Haufen sandigen Baustellenaushub unterbringen. Wir hatten viel Spaß beim Kalken der Flächen mit dem Gardena Düngestreuer.
Vor der Aussaat wird die Fläche noch 1-2mal gehackt, damit Unkrautsamen auflaufen.

 

 

Fiep – Fiep – Fiep... Eulenfamilie

Ende April 2019 ist eine Waldohr - Eulenfamilie bei uns in der Douglasie vor dem Haus eingezogen. Die 5 jungen Ästlinge hüpfen und klettern und mittlerweile fliegen sie sogar von Dach zu Baum. In der Dämmerung ab 21.19 Uhr können wir sie für einige Minuten beobachten bis es zu dunkel wird. Zwischendurch wird das Fiepen durch ein Hahaha unterbrochen. Sind das die Eltern oder eine andere Eulenart?
Wir freuen uns alle sehr, dass sich die Eulen bei uns so wohl fühlen.

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